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Was mache ich hier eigentlich?

Kennt ihr das: Ihr macht etwas, ohne wirklich zu wissen warum? Und wenn man Euch fragen würde, könntet ihr es auch nicht sinnvoll beantworten. Meine Antwort ist dann immer: "Ich mache es, weil es sich richtig anfühlt" Naja, es gibt einfach Dinge in meinem Kopf, die mal raus müssen und ich glaube das hier ist eine Recht gute Möglichkeit Platz und Ordnung in meinem Kopf zu schaffen. Vielleicht hat ja sogar jemand Lust meinen Kram zu lesen... Heute habe ich mich gefragt, warum im Verbindung von guter Ernährung und Sport immer vom "Bewussten Leben" spricht? Ich lebe also bewusst, wenn ich auf meine Ernährung achte und Sport treibe? Das ist ja einfach...Sagt das mal den ganzen jungen Menschen in unserem Land, die ziellos umher geistern und nicht wissen wohin! Vielleicht hilft es ja und wir bekommen die ganzen jungen Menschen von der Strasse!? Wohl eher nicht. Die Medien sollten aufhören uns da was vor zu machen. Bewusst leben heißt doch: Ich mache mir bewusst, wo ich herkomme, wo ich grade bin und vor allem wo ich hin will?schließlich ist das so ziemlich die einzige Sache, auf die ich im hier und jetzt noch Einfluss nehmen kann. Bewusst machen, wo ich hin will...ist wirklich nicht einfach. Fragt mal Menschen in eurem Umfeld was sie wollen....Ich habe meistens die gleiche Antwort bekommen: "Ich will gesund sein, und, dass es mir gut geht" Für mich klingt das so...undefiniert..."Schönen guten Tag Herr Pilot.Wohin fliegen wir heute?" "Naja! Erstmal in die Luft und dann immer der Sonne nach" Ich hab doch nur dieses eine Leben!Sollte ich mir dann nicht klar darüber sein, was genau ich davon erwarte? Ich hab ja auch nur eine begrenzte Zeit hier. Also sollte ich sie doch bestmöglich nutzen? Und wenn ich mal herausgefunden habe, was ich will, wenn ich mir dessen "bewusst" bin....dann sollte ich dementsprechend Leben. Ist das nicht eher ein "bewusstes Leben"?

10.10.13 05:19

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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Andreas / Website (10.10.13 06:34)
Es ist toll wie du über diese Worte nachdenkst indem du sie hinterfragst; die meisten machen das nicht. Mir fällt dazu auch eines ein: Existenzgründung. Man existiert nur sobald man ein Geschäft aufmacht? Ziemlich krank, oder? Die wenigsten halten an, schauen zurück und dahin wo sie jetzt stehen. Das ist schade. Und Worte können gut manipulieren. Ich finde allerdings die Antwort des Piloten eher großartig; ich würde es lieben in die Luft aufzusteigen und einfach der Sonne nach zu fliegen. Manchmal ist das besser als auf der Erde zu hocken und blöde Ziele zu verfolgen. Liebe Grüße!


(10.10.13 16:42)
...ich schreibe etwas das andere Menschen zu nachdenken anregt...spannendes Gefühl...Kaum habe ich den ersten Kommentar durchgelesen stelle ich mir Andreas vor...wirkt als wäre es jemand, der im Kapitalismus gefangen ist. Denkt er bei Existenzgründung doch direkt an ein Geschäft.
Er scheint in seinem Arbeitsumfeld oftmals die Ellenbogen ausfahren zu müssen um sich durchzusetzen und dabei den zwingenden Druck zu spüren Erfolg zu haben. Ist eine harte Welt, wenn man sich die Weltwirtschaft anschaut...ich hoffe er ist taff genug.
Ehrlich gesagt dachte ich im ersten Moment..er hat Recht. Und dann fing es mal wieder an zu rattern...gemessen an dem was er geschrieben hat sage ich:"ja, es ist krank"..aber...Existenzgründung bedeutet doch viel mehr.
Also gehen wir mal von dem Geschäftsbeispiel aus...es liegt ja jedem frei sich selbstständig zu machen. Doch mache ich es, schaffe ich ja etwas, dass bis dahin nicht exsestiert. Juristisch gesehen separiert man doch auch immer zwischen dem Geschäft das jemand führt und der Privatperson. Also existiert man doch nicht erst, wenn man etwas gründet,sondern ist der Gründer einer neuen Existent...wow...Gründer einer Existenz....klingt großartig
Außerdem denke ich komischerweise bei Existenzgrünung auch an Familie und verbinde das Wort auch mehr damit. Mir wurde immer gesagt:"Es ist wichtig sich eine Existenz aufzubauen"
Frau und Kinder haben, einen guten Job bla bli blub....Naja..kommen 2 Menschen zusammen und entscheiden sich zusammenzubleiben, ensteht etwas, dass bis dahin nicht existierte...sprich eine "neue" Familie...eigentlich verbinde ich geschäftliches nicht gerne mit dem privaten Leben...aber in beides sollte man glaube ich gleich viel Leidenschaft und Energie reinstecken, damit es funktioniert...


Andreas / Website (11.10.13 06:47)
Hehe, leider nicht ganz getroffen was mich betrifft. Tatsächlich hatte ich die anderen Bedeutungen nicht auf dem Schirm, das stimmt. Ich wollte im Grunde sagen dass man immer existiert, und ich das Wort darum nicht mag. Man muss nichts gründen was bereits ist, und man existiert bereits ohne etwas zu gründen. Nein, ich habe eine Oase am Rande des Kapitalismus gefunden, und ich kämpfe mit Froschmagie und Humor, wenn ich muss. Und mit Worten, wie Saruman. Jedenfalls könnte ich das, glaube ich. Und wenn es nicht anders geht auch mit Fäusten, schon. Aber ich manipuliere nicht gern. Ich bin gespannt auf deine weiteren Beiträge. Liebe Grüße!

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